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Gesamtvorhaben

29.03.2017Kupierverzicht bei Schafen: Bewerbungsfrist bis 30.4.2017

Die Ausschreibung wurde bis zum 30.4.2017 verlängert: Deutschlandweit werden für das Themennetzwerk "Verzicht auf das Kupieren des Schwanzes bei Schaflämmern" bis zu fünf Betriebe gesucht, die zwei Jahre als Demonstrationsbetrieb aktiv teilnehmen.

Schafherde mit intakten Schwänzen
Schafherde mit intakten Schwänzen

 

Die Haltung unkupierter Langschwanzschafrassen wird in Deutschland kaum praktiziert. Die Prävention für den Befall mit Schmeißfliegen ist einer der Hauptgründe für das Kupieren des Schwanzes bei Schafen. Da das Kupieren bei den betroffenen Tieren mit Schmerzen, Leiden und Schäden verbunden ist, sollte auf die Durchführung dieses nicht kurativen Eingriffes verzichtet werden. Damit jedoch unkupierte Langschwanzschafe erfolgreich gehalten werden können, müssen Haltungseinrichtungen und Haltungsmanagement an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden.

Interessenbekundungsverfahren

Die Bekanntmachung Nr. 07/17/31 in Bezug auf die Richtlinie über die Förderung von Modellvorhaben „Demonstrationsbetriebe im Bereich Tierschutz“ vom 20.11.2014 für das Themennetzwerk "Verzicht auf das Kupieren des Schwanzes bei Schaflämmern“ vom 30.01.2017 ist veröffentlicht. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sucht im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) landwirtschaftliche Praxisbetriebe zur Teilnahme im „Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz“ (MuD Tierschutz). Mit Fragebogen zur Interessensbekundung können sich interessierte Betriebe bewerben.

Fragebogen zur Interessensbekundung für das Themennetzwerk Schafe (Bewerbungsfrist bis 30.4.2017)
Bekanntmachung Nr. 07/17/31

Verlängerung Bekanntmachung Nr. 07/17/31


Demonstrationsbetriebe vermitteln der Praxis mit Hilfe der Beratung durch das Tierschutz-Kompetenzzentrum neueste Erkenntnisse und Verfahren, die zu einer Verbesserung des Tierschutzes über das bisherige Niveau hinausführen. Die Demonstrationsbetriebe werden bei der Umsetzung durch Tierschutz- und Tierhaltungsexperten des Tierschutz-Kompetenzzentrums betreut und erhalten praxisgerechte Anleitung bei der Planung und Durchführung der tierschutzverbessernden Maßnahmen. Für die Demonstrationsbetriebe erarbeiten die Berater des Tierschutz-Kompetenzzentrums gemeinsam mit der Betriebsleitung eine auf die Betriebe abgestimmte, optimierte Vorgehensweise (Maßnahmenplan). In diesem Plan werden die umzusetzenden Maßnahmen festgelegt. Der Maßnahmenplan wird regelmäßig (mindestens halbjährig) überprüft und angepasst.