Springe zum Hauptinhalt der Seite

MuD Tierschutz

Ergebnisse des Abschlussberichts

Abschlussbericht "Reduzierung des Medikamenteneinsatzes in der Ferkelaufzucht"

Insgesamt ges├╝ndere Schweine, die weniger Medikamente ben├Âtigen, ist eines der zentralen Ergebnisse, die der Abschlussbericht des Modell- und Demonstrationsvorhabens ÔÇ×Umsetzung von Ma├čnahmen zur Reduzierung des Medikamenteneinsatzes in der Ferkelaufzucht durch innovative BeratungÔÇť als wesentliches Ergebnis des Vorhabens auff├╝hrt. Um das zu erreichen, waren folgende Ma├čnahmen erfolgreich:

  • In der Projektlaufzeit stellten die Betriebe von der Gruppenbehandlung der Ferkel, der sogenannten Einstall-Metaphylaxe, zur Einzeltierbehandlung bei akuten Infektionen oder Verletzungen um.
  • Eine Verringerung der Keimeintr├Ąge konnte insbesondere dadurch erreicht werden, dass Jungsauen selbst aufgezogen und wenige Tiere in den Bestand integriert werden.
  • Eine vierw├Âchige S├Ąugezeit f├╝hrt ebenfalls zu einer Verringerung des Antibiotikaeinsatzes. Das k├Ânnte daran liegen, dass die Ferkel beim Absetzen schwerer sind und bereits gr├Â├čere Mengen Beifutter fressen. Das erleichtert ihnen die Umstellung auf feste Futtermittel.
  • Das Hygienemanagement spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, die Tiergesundheit zu verbessern und auf Antibiotika verzichten zu k├Ânnen. Betriebe mit einem hohen Hygienestatus weisen mit Abstand den niedrigsten Antibiotikaverbrauch in der Ferkelaufzucht auf. Hoher Hygienestatus bedeutet insbesondere, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter duschen bevor sie den Stall betreten. Auch zwischen den Produktionseinheiten wechseln die Besch├Ąftigten die Kleidung oder duschen. Werkzeuge, Schaufeln oder Besen werden nur in den jeweiligen Produktionseinheiten benutzt. Nach Tierverkehr werden alle Treibwege gewaschen oder desinfiziert.

Dokumenttitel: Abschlussbericht zur Reduzierung des Medikamenteneinsatzes in der Ferkelaufzucht

Dokumentbeschreibung: Der Abschlussbericht gibt betriebsindividuelle Beratungsempfehlungen f├╝r die teilnehmenden Betriebe.

Dokumenttyp: PDF | Dokumentgr├Â├če: 1 MB