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MuD Tierschutz

Wiederkäuer

Wissenstransfer zur Verbesserung des Tierwohls bei Weidehaltung

Die Weidehaltung von Nutztieren wird im Allgemeinen als eine an die Bedürfnisse der Tiere angepasste und damit zumeist tiergerechte Haltungsform erachtet und findet daher in der Gesellschaft eine hohe Akzeptanz. Dennoch birgt die Weidehaltung auch Herausforderungen, um eine tierschutzgerechte Haltung jederzeit zu gewährleisten.

Ein Ziel der Förderung ist es, neueste Erkenntnisse und Erfahrungen zu den genannten Themenbereichen auf Praxisbetriebe zu übertragen, deren Anwendung unter Praxisbedingungen zu evaluieren, ggf. zu optimieren und Handlungsanweisungen für die praktische Umsetzung zu formulieren. Ein weiteres Ziel der Förderung ist es, durch neuartige Formen und Medien der Wissensvermittlung das Wissen und die Erfahrungen für ein breites Fachpublikum aufzuarbeiten und zu demonstrieren. Auch eine bundesweite Vernetzung von Akteuren, die zu ähnlichen Themen arbeiten, soll gefördert werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Bekanntmachung Nr. 15/18/31 vom 10. Dezember 2018. Die Frist zur Skizzeneinreichung ist abgelaufen und die Projekte wurden ausgewählt. Das erste Projekt "Erarbeitung und Etablierung eines mehrstufigen Tiergesundheitsmanagements für Betriebe mit Neuweltkameliden" startete am 01.06.2020.

Wissenstransfer zur Antibiotikareduzierung bei Milchkühen

Angesichts der für Tiere und Menschen gesundheitlich problematischen Entwicklung hinsichtlich der Wirksamkeit von Antibiotika (Resistenz-Problematik), ist es für ein effizientes Vorankommen im Tierschutz sinnvoll, auch im Bereich des Einsatzes antibakteriell wirksamer Arzneimittel bei der Mastitisbehandlung sowie dem Trockenstellen von Milchkühen Wege zur Minimierung aufzuzeigen.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) suchte im Auftrag des BMEL Projektnehmer mit Ideen/Konzepten, um mögliche Alternativen mit dem Ziel der Minimierung des Einsatzes antibakteriell wirksamer Arzneimittel bei der Mastitisbehandlung sowie dem Trockenstellen von Milchkühen zu identifizieren, den aktuellen Wissensstand basierend auf wissenschaftlichen Studien und Praxiserfahrungen aufzubereiten sowie praxistaugliche Vorgehensweisen aufzuzeigen und zu demonstrieren. Ziel der Förderung ist es, praktische Erfahrungen mit der Mastitisbehandlung sowie dem Trockenstellen von Milchkühen, die eine Minimierung des Einsatzes von antibakteriell wirksamen Arzneimitteln in milchviehhaltenden Betrieben ermöglichen, zu generieren und deren Anwendung unter Praxisbedingungen zu evaluieren. Dabei sollten die Haltungsbedingungen, das Management sowie mögliche alternative Prophylaxe- und Therapiemaßnahmen berücksichtigt, optimiert und praxisgerechte Handlungsanweisungen formuliert werden. Weitere Informationen entnehmen Sie der Bekanntmachung Nr. 04/19/31 vom 11.02.2019. Die Frist zur Skizzeneinreichung ist abgelaufen und es wurden Projekte ausgewählt. Nach Projektstart werden weitergehende Informationen hierzu veröffentlicht.