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Wissen-Dialog-Praxis

Wissenstransfer zur chirurgischen Ferkelkastration unter Betäubung

Ziel der Förderung ist es, praktische Erfahrungen mit der chirurgischen Ferkelkastration unter Betäubung sowie postoperativer Schmerzbehandlung in ferkelerzeugenden Ökobetrieben zu generieren und deren Anwendung unter Praxisbedingungen zu evaluieren. Im Fokus steht der Tierschutzaspekt bei der Kastration von männlichen Saugferkeln. Weiterhin soll im Rahmen des Projekts die Praxistauglichkeit der verschiedenen Narkosemethoden sowie der unterschiedlichen Narkosegeräte untersucht werden.

Wer kann sich bewerben?

Für das Verbundprojekt "Praxiserprobung der chirurgischen Ferkelkastration unter Betäubung und postoperativer Schmerzausschaltung in der ökologischen Ferkelerzeugung" mit den Partnern Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, FiBl Deutschland e.V. und Justus-Liebig-Universität Gießen werden nun landwirtschaftliche Praxisbetriebe zur Mitwirkung gesucht.

Grundvoraussetzungen zur Teilnahme eines Betriebes an dem Projekt:

  • ökologisch wirtschaftender Betrieb mit der Bereitschaft zur Ferkelkastration unter Betäubung (beide Verfahren, wie oben beschrieben)
  • Haupterwerbsbetrieb mit Ferkelerzeugung
  • Fester Absetzrhythmus
  • Über einen Zeitraum von 12 Monaten werden je Abferkelgruppe zwischen 8 und 12 Würfe unter Projektbedingungen kastriert
  • Vor Projektstart wird der Betrieb durch die Projekt- und Kooperationspartner zur weiteren Einschätzung der Eignung als Demonstrationsbetrieb besucht und der Betrieb verpflichtet sich diese bei ihren Untersuchungen/ Messungen zu unterstützen

Weitere Erwartungen an die Betriebe und Auswahlkriterien entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung Nr. 07/18/31 vom 13.07.2018 .

Tierschutz verbessern durch mehr Wissen

Beratung, Fortbildung und Netzwerkarbeit sind die Grundlagen für den Wissenstransfer aus der Forschung in die landwirtschaftlichen Betriebe und eines der Hauptziele der MuD Tierschutz.

Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zum Wissenstransfer

Am 19. Mai 2017 verabschiedete das Bundesministerium  für Ernährung und Landwirtschaft BMEL die Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zum Transfer neuer Erkenntnisse aus Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben) in die landwirtschaftliche Praxis im Kontext der Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz für kleine und mittlere Unternehmen.

Diese Richtlinie ermöglicht die Förderung sowohl von Forschung und Entwicklung als auch der Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse und Produkte oder Verfahren in die Praxis in einem Förderprogramm.

Kontaktaufnahme, Postadresse:

FiBL Deutschland e.V.
Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Kassel Straße 1a
60486 Frankfurt a.M.
Tel. +49697137699-0

Dr. Robert Hermanowski
Robert.hermanowski@fibl.org

Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Mareike Albert
Schladenweg 39
34560 Fritzlar
Tel. +49 172 9047673
mareike.albert@llh.hessen.de

Sabine Heckmann
Pfützenstraße 67
64347 Griesheim
Tel. +49 170 6801861
sabine.heckmann@llh.hessen.de

Interessierte Betriebe werden gebeten, zu Informationszwecken mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen bzw. dem FiBL Deutschland e.V. Kontakt aufzunehmen. Die Interessensbekundung erfolgt schriftlich beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und muss eine Eigeneinschätzung und Beschreibung enthalten, ob und inwieweit der Betrieb die o.g. Anforderungen erfüllt.

Die Interessensbekundung ist schriftlich und unterschrieben per Post bis spätestens 17.08.2018 beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (z.Hd. Frau Heckmann) einzureichen.

Bekanntmachung 07/18/31

Bekanntmachung im Bereich Schweine (Ferkelkastration)

Richtlinie

Richtlinie Wissenstransfer in den MuD Tierschutz (PDF 0,7 MB)

Kontakt

0228 - 6845 3871

Katja Deeg

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Referat 314 - Agrarforschung
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

katja.deeg@ble.de

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