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Wissen-Dialog-Praxis

Wissenstransfer zur Haltung von Masthühnern

Bekanntmachung Nr. 01/18/31 vom 2.2.2019

Hintergrund
Masthühner werden gemischtgeschlechtlich und vorwiegend in der Bodenhaltung aufgezogen und gemästet. Die Tiere erreichen ihr Mastendgewicht von ca. 1,5 kg bereits nach 32-38 Tagen noch vor Eintritt der Geschlechtsreife. Die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung regelt spezialrechtliche Mindestanforderungen an das Halten von Masthühnern, unter anderem Anforderungen an die Sachkunde der Halter oder an die Besatzdichten. Der Tierschutz bei der Masthühnerhaltung, insbesondere die Besatzdichten und geringe Beschäftigungsmöglichkeiten der Tiere steht in der Kritik. Um die Landwirte bei der Verbesserung der Haltung von Masthähnchen zu unterstützen, ist ein Wissenstransfer von Erkenntnissen und Erfahrungen erforderlich.

Die BLE suchte daher im Auftrag des BMEL Projektnehmer mit Ideen/Konzepten für die Masthühnerhaltung, die als Wissensvermittler mit Tierschutzbezug den Wissenstransfer von Erkenntnissen aus aktuellen Forschungsvorhaben in die landwirtschaftliche Praxis zu folgenden Themen übernehmen:

1)    Haltung,
2)    Stallklima,
3)    Gesundheitsmanagement und/oder
4)    Fütterung.

Ziel der Förderung ist es, neueste Erkenntnisse und Erfahrungen zu den genannten Themenbereichen auf Praxisbetriebe zu übertragen, deren Anwendung unter Praxisbedingungen zu evaluieren, ggf. zu optimieren und Handlungsanweisungen für die praktische Umsetzung zu formulieren.
Die Betriebe sind von den Projektnehmern („Wissensmittler“) intensiv zu betreuen und erhalten praxisgerechte Anleitungen bei der Planung und Durchführung der Maßnahmen. Außerdem soll eine Vernetzung der teilnehmenden Betriebe zum direkten Erfahrungsaustausch stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie in der Bekanntmachung Nr. 01/18/31

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