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Wissen-Dialog-Praxis

Wissenstransfer zum Kupierverzicht und zeitgemäßer Abferkelung beim Schwein

Bekanntmachung Nr. 18/18/31 vom 11.12.2018

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Akteure, die zu den tierschutzrelevanten Themen "Verminderung des Schwanzbeißens und Reduzierung des Schwanzkupierens beim Schwein" und "zeitgemäße Formen der Abferkelung" tätig sind, ist es für ein effizientes Vorankommen im Tierschutz sinnvoll, Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxis in Form von zum Beispiel Veranstaltungen, Exkursionen, Studienreisen zu präsentieren und zu diskutieren. Dadurch soll auch eine bundesweite Vernetzung von Akteuren, die zu ähnlichen Themen arbeiten, gefördert werden.

Ziel der Förderung ist es, Veranstaltungen zum Wissenstransfer und Informationsaustausch zu neuesten Erkenntnissen und Erfahrungen in den genannten Themenbereichen für Fachpublikum zu generieren. Denkbar sind zum Beispiel:

  • Studienreisen oder Exkursionen, als Angebote für Landwirte und Berater, um sich durch Besichtigungen und Demonstrationen vor Ort Wissen anzueignen und Erkenntnisse mit Fachkollegen auszutauschen, die bereits erfolgreich unkupierte Schweine vor allem in konventionellen Haltungssystemen halten bzw. eine zeitgemäße Form der Abferkelung praktizieren
  • Schulungen zur Fort- und Weiterbildung oder anderer Formen der Wissensvermittlung bspw. im Hinblick auf die Verwendung von Risikoanalysen zum Kupierverzicht (einschließlich der Erhebung von Schwanzverletzungen usw.).

Unter anderem sind die im Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz bestehenden Demonstrationsbetriebe mit zu berücksichtigen. Der Wissenstransfer insbesondere die Veranstaltungen selbst und deren Nachhaltigkeit sind zu evaluieren. Durch neuartige Formen der Kommunikation (Webinare o.ä.) und Medien ist das zu vermittelnde Fachwissen aufzuarbeiten sowie bereitzustellen, um einem breiten Fachpublikum zugänglich zu sein.

Die Betriebe sind von den Projektnehmern ("Wissensmittler") intensiv zu betreuen und erhalten praxisgerechte Anleitungen bei der Planung und Durchführung der Maßnahmen. Außerdem soll eine Vernetzung der teilnehmenden Betriebe zum direkten Erfahrungsaustausch stattfinden. Durch neuartige Formen und Medien der Wissensvermittlung sind die Erfahrungen für ein breites Fachpublikum aufzuarbeiten und zu demonstrieren.

Weitere Informationen finden Sie in der Bekanntmachung Nr. 18/18/31 Wissenstransfer Schweinehaltung.

 

Bekanntmachung 18/18/31

Bekanntmachung Wissenstransfer Schweinehaltung

Richtlinie

Richtlinie Wissenstransfer in den MuD Tierschutz (PDF 0,7 MB)

Kontakt

0228 - 6845 3871

Katja Deeg

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Referat 314 - Agrarforschung
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

katja.deeg@ble.de

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